Neuer App Store erwartet: Qualität statt Quantität

Wenn Apple morgen das neue iPhone-Betriebssystem in Version 3.0 vorstellt, dann wird zugleich ein neuer App Store ans Netz gehen, schreibt Wired.com: Der "Premium App Store" sei eine exklusive Abteilung des virtuellen Softwaregeschäfts und führe ausschließlich anspruchsvolle und entsprechend teure Titel. Erklärtes Ziel sei, dass insbesondere die Spitzentitel großer Spielehersteller nicht mehr zwischen einer Flut mehr oder minder guter 79 Cent-Titel untergehen. Ein entsprechendes Gerücht kommentieren wollten Wired gegenüber allerdings weder Apple noch Spielehersteller wie Activision und Electronic Arts. Auch wurde nicht bekannt, wie hoch Apple die preisliche Hürde für den Einstieg in solch einen Store hängen könnte - Wired sieht dort Titel für 20 US-Dollar und mehr im Fokus. Nachdem ein virtuelles Furzkissen zum Jahreswechsel im amerikanischen App Store wochenlang die Toplisten anführte, hat der Silicon Valley Insider kürzlich ermittelt, dass der durchschnittliche Preis für Apps in den Top 100 in den letzten zwei Monaten um 19 Prozent gesunken ist. Eine Qualitätsoffensive würde weitere große Softwarefirmen dazu animieren, für das Apple-Handy zu programmieren.

Neue Konkurrenz für QuickTime: Adobe Media Player

Adobe kündigt auf der NAB Show in Las Vegas den "Media Player" an, der im Sommer erstmals als Betaversion erscheinen und bis zum Ende des Jahres fertig sein soll. Auf der Konferenz und Technik-Messe der National Association of Broadcasters zeigt der Hersteller bereits eine funktionstüchtige Vorversion. Die für die Online-Verbreitung von Videoinhalten führende Flash-Technik will er als Sprungbrett verwenden, um auch im Geschäft mit Video-on-demand, dem Verkauf von Filmen übers Internet, Fuß zu fassen. Adobes neue Software will die Verbindung zwischen Filmen im Internet und der heimischen Festplatte schaffen: Gesucht wird online, gespeichert auf dem Computer - und zwar plattformübergreifend. Dazu soll das Flash-Format in Zukunft bessere Auflösungen bieten, der Media Player kann Filme im Vollbildmodus darstellen und lässt sie vom Zuschauer mit einem Klick bewerten. Darüber hinaus wird der Hersteller eine Favoriten-Funktion einbauen, über die die Software neue Folgen beispielsweise einer Fernsehserie automatisch herunterlädt - so wie es iTunes mit Video-Podcasts macht. Andere Inhalte spielt sie direkt aus dem Internet ab - entweder, weil der Anwender sie nicht abspeichern will, oder, weil der Anbieter das Speichern nicht erlaubt. Wie Adobes Flash Player wird es auch den Media Player kostenlos geben, Geld verdienen will der Hersteller bei den Videoanbietern. Ihnen stellt er DRM-Mechanismen zum Schutz ihrer Inhalte zur Verfügung sowie Techniken, mit denen sie schnell und einfach Werbemittel einpflegen können. Für die Marktbeobachtung bietet der zu Grunde liegende Mechanismus ausführliche Statistiken. Die Applikation ist als Teil von Adobes neuer Web-Entwicklungsumgebung Apollo zu sehen. Sie liest neben Flash-Videos auch interaktive Inhalte im PDF- und HTML-Format und unterstützt die offenen Standards RSS und SMIL. Microsoft verfolgt mit dem ebenfalls auf der NAB vorgestellten Projekt Silverlight eine ähnliche Strategie. Auch Microsofts Programm wird sich auf Mac OS X ausführen lassen, eine erste Preview-Version lässt sich bereits beim Hersteller herunterladen.

Apple Store Hamburg zieht ins AEZ

In Gestalt eines Fotos findet sich auf iFun der Beweis, dass der zukünftige Apple Store Hamburg tatsächlich im Alstertal-Einkaufzentrum (AEZ) einziehen wird: Ganz offiziell ziert inzwischen ein Logo des Herstellers aus Cupertino die Schaufensterscheibe, die darüber hinaus aber schwarz bleibt. Spekulationen über den genauen Standort des zweiten deutschen Retail-Geschäfts finden damit ein Ende, über den Starttermin hingegen darf man weiterhin spekulieren.

Aktualisiert: Apple Remote Desktop 3.3 v1.1

Über Nacht ist ein kleines Update von Apple erschienen: Das Remote Desktop 3.3 Admin Update 1.1 richtet sich an alle Benutzer dieser Software, der Hersteller verspricht, Probleme behoben und die Zuverlässigkeit erhöht zu haben. Insbesondere an deutschsprachige Anwender richtet sich die Aktualisierung: Sie sorgt dafür, dass die Software auch bei deutscher Sprachwahl wieder Berichte anzeigt. Das Update ist etwas mehr als 50 Megabyte groß, es setzt mindestens Mac OS X 10.5.2 voraus und lässt sich sowohl auf Apples Support-Seite als auch über die Softwareaktualisierung herunterladen. Detaillierte Informationen finden sich dort ebenfalls.

Hat jemand Excel 2004 gesehen?

Um keinen Aprilscherz handelt es sich bei einem aktuellen Problem mit Microsoft Office 2004, betroffenen Anwendern dürfte das Lachen vielmehr längst vergangen sein: Seit dem Update auf die Softwareversion 11.4.1 ist bei ihnen die Tabellenkalkulation Excel unauffindbar, alle anderen Bestandteile des Büropaktes hingegen funktionieren wir zuvor. MacBug.de weist nun auf einen Eintrag im Microsoft-Forum hin, der einen möglichen Lösungsweg vorschlägt: Man solle mit Hilfe eines Tools, das versteckte Dateien und Ordner anzeigt, den Unterordner Look+Found im Hauptverzeichnis der System-Festplatte suchen - "eventuell hat sich Excel dort versteckt."

Quickshareit: Datenaustausch leicht gemacht

"Hast Du eigentlich noch die Bilder von Sophies Geburtstag", fragt mich ihr Vater per iChat, "ich würde sie gerne ins Web stellen." "Natürlich", antworte ich und will ihm die Dateien übers Internet schicken. Nur wie kriege ich die 70 Megabyte am einfachsten auf seinen Rechner? Eine neue und kostenlose Lösung für solche Probleme bietet Quickshareit, die Software startet jetzt in einer vierten Betaversion. Egal, ob der Empfänger von Dateien an einem Mac sitzt oder ein anderes System verwendet, mit Quickshareit lassen sich bis zu 100 Dateien mit einer Gesamtgröße von maximal 100 Megabyte versenden. Das manuelle Packen in Zip-Dateien kann man sich sparen, die Software erledigt das automatisch, bevor sie Dateien auf die Server des Dienstleisters hochlädt. Dazu reicht es, die gewünschten Dateien und Ordner per Drag-and-drop auf das Quickshareit-Icon im Dock zu ziehen. Hat die Software alles hochgeladen, kopiert sie einen Internet-Link in die Zwischenablage - über ihn kann der Empfänger die Dateien auf seiner Seite herunterladen. Er braucht dafür keine eigene Software - ein einfacher Browser reicht. Die Software arbeitet mit Growl zusammen und zeigt den Fortschritt aller Aktionen an.

In Kürze erwartet: Mac OS X 10.5.7

Ein Update von Mac OS X auf Version 10.5.7 steht kurz bevor, Vorversionen für Entwickler erscheinen in immer kürzeren Abständen. Build 9J34 hat Apple am Wochenende für ADC-Mitglieder freigegeben, der Hersteller habe vor allem Fehler in Mail, im Lexikon und am System behoben, schreibt World of Apple. Cupertino indes bittet die Tester, ihre Augenmerk insbesondere auf den Flash-Player zu richten, auf die Zusammenarbeit mit Flash-Speicher und auf die Synchronisation mit MobileMe. Die aktuelle Safari 4-Beta lässt sich auf Build 9J34 nicht installieren.

CSSEdit 2.5: Halber Versionssprung mit großem Anspruch

MacRabbit stellt CSSEdit in Version 2.5 vor und will mit vielen neuen Funktionen beweisen, dass der halbe Versionssprung gerechtfertigt ist. Mit der Software bearbeiten und analysieren Web-Entwickler ihre Seiten und Stylesheets auf Wunsch auch direkt und in Echtzeit im Internet. CSSEdit unterstützt sowohl AJAX-Anwendungen als auch dynamische Webseiten mit komplexen Datenbanken im Hintergrund. Überarbeitet haben die Entwickler alle Teile der Anwendung: Der Stylesheet-Editor beherrscht jetzt ebenso Tabs wie die Vorschau. Sie lassen sich per Drag-and-drop verschieben, neu ordnen und in neue Fenster ziehen. Der Selektoren-Builder lässt einen Selektoren (Link: Wikipedia) in einem neuen Interface beschreiben, das Eingaben in (englischem) Volltext annimmt. Und den X-ray-Inspektor, der auf Web-Seiten angewandte Styles anzeigt, hat MacRabbit völlig neu gestaltet: Er soll laut dem Hersteller auf jede beliebige Webseite zugreifen können, ohne dass man ihn zuvor konfigurieren muss. Für die Navigation im Document Object Model (DOM) gibt es eine neue Navigationsleiste. Der Editor unterstützt Text Shadow und bietet ein neues Auswahlwerkzeug für Schriften. Die CodeSense-Funktion komplettiert Selektoren, Eigenschaften und Werteingaben automatisch. Schließlich findet sich in der Vorschau eine Navigationsleiste mit Status-Anzeige und Knöpfen zum Wechseln auf die vorherige und die nächste Seite. Änderungen im HTML-Code zeigt Preview nur noch dann an, wenn die Applikation HTML-Editoren von Drittherstellern dadurch nicht am Speichern geöffneter Dateien hindert. Für Anwender einer aktuellen Lizenz ist die neue Version 2.5 kostenlos, das Update für Besitzer einer Version 1.x kostet 14,95 US-Dollar. Neukunden zahlen für CSSEdit 29,95 US-Dollar, eine kostenlose Demoversion speichtert nicht mehr als 2500 Zeichen in eine Datei.

Googles Nexus One und Apples iPhone im Vergleichstest

Es ist ein ernstzunehmender Herausforderer des iPhones und doch bleiben die großen Wellen der Begeisterung aus: Das erste Google-Handy läutet keine große Revolution ein, dafür ist es dem Referenzhandy iPhone zu ähnlich. Dennoch stecken in ihm ein paar Neuerungen, die es in manchen Disziplinen vor dem Apple-Gerät platzieren. Wie es sich genau schlägt, verrät ein Videotest der Technikseite TechnoBuffalo. AppleInsider steuert in einem ausführlichen Artikel eine Tabelle bei, mit der sich die Ausstattung des iPhone 3GS, des Google/HTC Nexus One (und des Motorola Droid) vergleichen lässt.

 

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MapGPS Pro 8.4 betreibt mehr GPS-Empfänger am Mac

Nun können noch mehr Wanderer, Radfahrer, Geocacher und andere Outdoor-Freunde ihr GPS-Gerät von Garmin mit ihrem Mac verbinden: Die MacGPS Pro hat in einer neuen Version 8.4 gelernt, auch mit der "Oregon"-Serie des Herstellers umzugehen. MacGPS Pro kann vom GPS-Empfänger gelieferte Daten in Echtzeit auf dem Computer anzeigen und arbeitet mit einer Reihe von Kartenmaterial zusammen. In der neuen Version erlaubt es das Programm Anwendern auch, einen neuen Wegpunkt zu erstellen, indem sie einen Ausgangspunkt, eine Richtung und eine zurückzulegende Distanz angibt. Neu ist zudem die Möglichkeit, Karten in längentreuer Kegelprojektion anzuzeigen, dabei wird die Erdoberfläche auf einem Kegelmantel abgebildet. Mindestens Mac OS 10.3.8 und ein GPS-Empfänger von Garmin, Magellan oder USGlobalSat - englisch - 59,99 US-Dollar.